Arbeitsleben

Die Buchbranche verändert sich immer weiter. Der Online-Buchhandel, sowie große Ketten prägen zur Zeit den Buchhandel. Die kleinen Buchhandlungen müssen sich neuen Anforderungen stellen, und ihr Arbeitsleben in gewisser Weise umstrukturuieren, um weiterhin erfolgreich zu sein. Generell lässt sich sagen, dass der Buchhändler unterschiedliche Kompetenzen haben und bedienen muss. Der Kunde muss immer im Vordergrund stehen und alles auf ihn ausgerichtet werden. Der eigene Geschmack muss hinten angestellt werden, vielmehr sollte der Buchhändler strategisch denken, empathisch sein und die Kunden gut beraten können. Wichtig sind gute Kentnisse im Marketingbereich, denn auch die Präsentation von Büchern, in welcher Form auch immer wird immer wichtiger. Der typische Mainstram kommt bei den Kunden immer weniger gut an. Besonderheiten sind gefragt. Hier ist auch die Leidenschaft der Buchhändler gefragt. Vielseitiges Lesen ist ein Muss um im Alltagsleben des Buchhandels kompetent beraten zu können. Was ebenfalls immer wichtiger wird ist die Medienpräsenz des Buchhandels. Eine Bereitschaft an hoher Medienkompetenz wird zur Vorraussetzung. Das Markenzeichen der Branche lautet Vielfalt.

Die Anforderungen an den Buchhändler werden immer größer, doch im Arbeitsalltag wird dies oft nicht gewürdigt. Lange Arbeitszeiten, hohe Leistungsbereitschaft, und Flexibilität werden vorrausgesetzt. Im Gegensatz dazu ist die Vergütung des Buchhändlers nicht die beste, chronische Unterbesetzung liegen an der Tagesordnung. Um Kosten zu sparen, werden oft nicht ausgebildete Aushilfen engagiert, die dies auffangen sollen. In der Realität ist dies jedoch für den Buchhandel oft schädlich. Der Kunde hat hohe Erwartungen an Buchhändler. Sind die Mitarbeiter nicht fachkundig, kannn dies auch schon mal zum Verlust von Kunden führen.

Beobachtet man die Buchbranche, sieht man einen deutlichen Rückgang der angehenden Auszubildenden. Dies liegt zum einen daran, dass weniger Betriebe ausbilden, allerdings spielt hierbei auch die demografische Entwicklung eine große Rolle. Immer weniger bewerben sich um einen Ausbildungsplatz und die Qualität der schulischen Ausbildung entspricht oft nicht den Anforderungen der Buchhändler.

Es sollte stärker nach außen vermittelt werden, wie attraktiv und kreativ der Beruf des Buchhändlers ist. Bessere Bezahlungen und weniger negative Presse wären ein zusätzlicher Anreiz. Ebenso ist das Berufsbild des Buchhändlers mit all seinen vielschichtigen Seiten oft nicht klar. Der Beruf stellt ja eine große Chance dar, sich entfalten zu können und Entwicklungen mitzugestalten.

Ann-Kristin, Emma

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