Howard Phillips Lovecraft: Berge des Wahnsinns

In seinem 1936 erschienenem Werk „Berge des Wahnsinns“ führt und Lovecraft in die eisige Welt der Antarktis. Wir schreiben das Jahr 1930. Eine Forschergruppe begibt sich auf die lange Reise über die Ozeane bis hin zu den Eismeeren und dem weißen Kontinent, den man Antarktis nennt. Ihr Ziel ist es, soviel über die Beschaffenheit des Landes, des Bodens in Erfahrung zu bringen und ihre Ergebnisse, zusammengetragen von den modernsten Geräten, in die zivilisierte Welt zu tragen. Doch was sie dort finden, übersteigt nicht nur ihre Vorstellungskraft, es sprengt gar ihren Geist. Eingefrorene Leichname, nichtmenschliche Wesen. Relikte aus uralten Zeiten? Der Erzähler macht sich gemeinsam mit einem Kollegen auf die Suche hintern die Bergen, die bedrohlich vor den Männern aufragen, höher als jedes andere Gebirge dieser Erde. Es bedarf ihres gesamten Geschicks, die leichte Flugmaschine über die Gebirgskette zu manövrieren. Dort angekommen erwartet sie der Anblick einer gewaltigen toten Stadt, umweht von Eis. Bei der Erforschung, die sie auch unter die Erdoberfläche führt, finden sich weitere Hinweise auf diese alte Kultur, merkwürdig anmutend und befremdlich. Der Höhepunkt wird erreicht, als die Forscher diesen Wesen und allen Schrecken, die damit verbunden sind, Auge um Auge gegenüber stehen und Zeuge eines grausigen Schauspiels werden. Unvorstellbar, dass sie diesem Horror lebend entkommen sind.

Dieses Grauen sollte nicht von Menschenaugen gesehen und Menschenhand berührt werden. Aus diesem Grunde ringt sich der Expeditionsleiter und Erzähler dazu durch, von seinen Erlebnissen zu berichten, um eine zweite, größere Expedition zu den Bergen des Wahnsinns zu verhindern. Wer weiß, welches Unheil das über die Menschheit bringen könnte.

H.P. Lovecraft, geboren am 20.8.1890 in Providence, Rhode Island, ist einer der renommiertesten Autoren der fantastischen Horrorliteratur. In „Berge des Wahnsinns“ lässt er seinen Erzähler wie in allen seinen Werken, aus der Ich-Perspektive berichten. Er füllt seine Texte stets mit Informationen und Fakten aus Wissenschaft und Kultur und bindet diese geschickt in seine fantastischen Erzählungen von Horror und alten Mythen und Sagen ein.

Aus seiner Feder stammt der bei vielen Horror-Liebhabern bekannte und beliebte Cthulhu-Mythos – Eine Geschichte über einen uralten Gott und Wesen des Schreckens.

F. Birsching 2008

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