Apuleius: Das Märchen von Amor und Psyche

Vorgestellt von Stefanie Klein

„Amor und Psyche“ heißt ein bekanntes antikes Märchen. Der Dichter Apuleius hat es geschrieben – im Jahre 170 n. Chr.

Das sterbliche Mädchen Psyche ist so schön, dass die Menschen den Kult der Göttin Venus vernachlässigen und diese eifersüchtig auf das Mädchen wird. Ihr Sohn Amor soll dafür sorgen, dass sie sich in irgendeinen unwürdigen Mann verliebt. Psyche findet trotz ihrer atemberaubenden Schönheit keinen Gatten. Ein Orakel prophezeit ihr, dass sie mit einer fliegenden Giftschlange vermählt wird. Sie wird auf einen Berg geführt, und von da in ein wunderschönes Haus. Dort wird sie von unsichtbaren Wesen umsorgt, auch ihr Gatte ist unsichtbar. Eines Tages kommen ihre Schwestern zu Besuch. Sie sind neidisch auf die Reichtümer ihrer Schwester, und fragen nach dem Gatten. Psyche muss lügen. Die Schwestern beklagen, dass es sie so schlecht getroffen habe, und beschließen ihre Schwester zu vernichten. Der unsichtbare Gatte warnt Psyche vor ihren Schwestern, denn sie selbst dürfe nie erfahren, wie er in Wirklichkeit aussehe. Bei einem zweiten Besuch verstickt Psyche sich immer wieder in Widersprüche und die Schwestern ahnen, dass sie mit einem Gott verheiratet ist. Sie reden Psyche ein, dass ihr Gatte ein Drache sei, und dass sie ihm bei nächster Gelegenheit den Kopf abschneiden solle. Psyche bereitet alles vor. Im Licht erkennt sie Amor und voller Begierde beginnt sie ihn zu küssen. Amor erwacht und sagt ihr, sie habe alles verdorben. Daraufhin flieht er und Psyche stürzt sich eine Klippe hinab, wird aber vom Flussgott beschützt. Sie sucht ihr Schwestern auf und erzählt ihnen, dass Amor sich von ihr geschieden habe, um eine Schwester zu heiraten. Eine nach der anderen geht zur Felsenspitze – und springt in den Tod. Psyche wandert weiter, auf der Suche nach Hilfe – doch keiner ist dazu bereit. Daraufhin beschließt sie, es direkt mir Venus aufzunehmen. Die Göttin empfängt sie, doch lässt sie verprügeln und schlägt selbst mit drauf. Psyche soll einige nicht zu lösende Aufgaben bewältigen. Zum Glück bekommt sie dabei immer Hilfe und schafft es damit doch. Die letzte Aufgabe: Psyche soll etwas von Proserpinas Schönheit holen, um Venus damit zu schminken. Doch sie kann nicht widerstehen, und möchte selbst etwas davon ausprobieren. In der Büchse wartet aber keine Schönheit, sondern ein tödlicher Schlaf. Amor eilt ihr zu Hilfe, sperrt den Schlaf in die Büchse und weckt sie mit einem seiner Pfeile. Er bittet Jupiter um Hilfe und dieser beschließt, dass Amors jugendlicher Übermut damit gebändigt werden soll, indem er Psyche heiratet. Psyche bekommt einen Pokal mit Ambrosia und wird somit unsterblich. Sie gebärt ein Kind mit dem Namen Voluptas.

Das Märchen nimmt einen großen Teil in dem Gesamtwerk „Metamorphosen“ von Apuleius ein. Anfangs war es nicht so einfach, den doch etwas schwierigen Text zu verstehen. Doch nach ein paar Seiten hatte man sich damit angefreundet und bekam ein wunderschönes Märchen zu lesen – mit einer unendlichen Liebe zwischen Mensch und Gott und Intrigen. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, auch weil man Parallelen zu den Märchen der Gebrüder Grimm entdeckt hat. Psyche soll z.B. Samen sortieren. Dabei helfen ihr die Ameisen. Das erinnert stark an Aschenputtel mit ihren Tauben. Insgesamt hat mir das Märchen gut gefallen.

(Stefanie Klein, 2012)

Vorgestellt von Lea Steimle

Brief einer feministischen Lektorin an den Autoren, hätte er sein Märchen heutzutage an ihren Verlag geschickt:


Sehr geehrter Herr Apuleius,

vielen Dank für die Einsendung Ihres Manuskripts. Ich habe Ihr Märchen von Amor und Psyche gelesen und glaube, dass es gut in unser Verlagsprogramm passen könnte, würden wir ein paar kleine Änderungen vornehmen.

Im Folgenden finden Sie meine Anmerkungen neben den betreffenden inhaltlichen Aspekten Ihres Romans:

Zu Beginn der Geschichte wird von dem Mädchen Psyche erzählt, welches so wunderschön ist, dass die Menschen aufhören, die Göttin Venus zu verehren und stattdessen sie anbeten. Ich finde es übertrieben, dass jemand so wunderschön sein soll. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Und außerdem sollten wir den jungen Leserinnen nicht den Eindruck vermitteln, dass nur das Äußere zählt! Beschreiben Sie lieber Psyches besondere Charakterstärken.
Venus bittet daraufhin ihren Sohn Amor, dass er Psyche sich in den erbärmlichsten Mann verlieben lässt, den es gibt. Ich meine, Venus, als Göttin der Liebe, sollte über solche Gefühle der Eifersucht erhaben sein. Außerdem erinnert mich Ihre Venus an die böse Königin aus dem Märchen Schneewittchen. Könnte es sein, dass Sie sich da inhaltlich bedient haben?
Amor selbst verliebt sich in Psyche und heiratet diese. Um dies vor Venus geheim zu halten, bringt er seine Frau in seinen Palast und besucht sie nur nachts, da sie selbst nicht wissen soll, wen sie geehelicht hat. Psyche verliebt sich in ihren Gatten und verspricht ihm, niemals sein Gesicht sehen zu wollen. Diesen Abschnitt finde ich sehr schön. Liebe, Geheimnisse, eine mysteriöse Abmachung. Allerdings ist es merkwürdig, dass Psyche dem zustimmt, ohne genaue Gründe zu kennen. Sie sollte doch ihrem Gatten ebenbürtig sein. Eine Ehe ist schließlich eine Partnerschaft.
Psyche beginnt, sich einsam zu fühlen und bittet ihren Gatten, Besuch von ihren Schwestern erhalten zu dürfen. Diese sind so neidisch auf den Reichtum in Psyches Palast, dass sie Psyche davon überzeugen, ihr nächtlich zu ihr kommender Gemahl sei ein Untier. Psyche solle daher in der nächsten Nacht ein Messer nehmen und dem Monster in ihrem Bett im Schein einer Öllampe den Kopf vom Halse abtrennen. Die neidischen Schwestern erinnern schon wieder an ein anderes Märchen: Aschenputtel. Vielleicht könnten wir daraus Brüder machen, die es auf ihren Reichtum abgesehen haben.
Dem Rat ihrer Schwestern folgend nimmt Psyche also des Nachts die Lampe und will ihren Gatten ermorden. Dann jedoch sieht sie sein liebliches Gesicht und verliebt sich unsterblich in ihn. Psyche ist der Leserin bisher recht sympathisch und dass Sie sie nun als so willensschwach darstellen wollen, dass sie eher auf ihre Schwestern hört als auf ihr Herz, kann ich nicht recht nachvollziehen. Es wäre doch wahrscheinlicher, dass Psyche nur aus Neugierde ihren Ehemann ansehen will. Und wenn sie ihn dann ansieht, ist es wieder das Aussehen, welches Sie in den Vordergrund stellen. Sie sollten das etwas umschreiben, so dass Psyche beim Anblick Amors feststellt, dass sein Äußeres seinen guten Charakter widerspiegelt.
Etwas heißes Öl tropft auf Amor, welcher erwacht, sich betrogen fühlt und Psyche verlässt. Psyche ist daraufhin so traurig, dass sie versucht, sich umzubringen, was ihr jedoch nicht gelingt. Die Reaktion Amors finde ich an sich recht nachvollziehbar, da er sich betrogen fühlt. Aber ist es wirklich notwendig, dass Psyche Selbstmord begehen will? Kein Mann sollte so einen Einfluss auf eine Frau haben, das sind sie doch gar nicht wert.
Wütend über den Verrat ihrer Schwestern, bringt Psyche diese hinterhältig dazu, sich in den Tod zu stürzen. Auch eine übertriebene Reaktion. Man wünscht doch den Schwestern nicht den Tod. Aber wird dann sowieso geändert, wenn wir die Rolle der Schwestern generell etwas überarbeiten.
Während Psyche sich auf die Suche nach Amor macht, um ihn zurückzugewinnen, erfährt Venus von dem Verrat ihres Sohnes und sperrt diesen ein. Des Weiteren sagt sie, sie wolle Rache an Psyche nehmen, wenn sie diese finde. Da Psyche ihren Amor nicht ausfindig machen kann und ihr niemand helfen will, sich vor Venus zu verstecken, sucht sie diese letztendlich auf. Nun denn, Psyche kommt zur Vernunft und versucht endlich, um ihre Liebe zu kämpfen. Selbst mit dem bösen Schwiegermonster scheint sie es aufnehmen zu wollen. Da kommt richtig Spannung auf!
Venus lässt Psyche zunächst foltern, als diese in ihrem Palast auftaucht und stellt ihr dann, um zu sehen, ob Psyche Amors würdig ist, scheinbar unmögliche Aufgaben. Wie bereits erwähnt, finde ich die Taten der Venus übertrieben. Folter ist definitiv zu brutal! Die Idee mit den unlösbaren Aufgaben, finde ich allerdings sehr gut. Das weckt Neugierde.
Psyche ist den Aufgaben nicht gewachsen. Bei der ersten weint sie nur und Ameisen erledigen alles für sie, bei der zweiten will sie sich erneut umbringen und bekommt stattdessen Hilfe von einem Schilfrohr. Die dritte Aufgabe löst ein Adler für sie, da sie selbst vor Furcht und Verzweiflung erstarrt. Warum denn schon wieder der Sinneswandel? Gerade haben wir die starke, mutige Seite Psyches kennengelernt und nun ist sie wieder das ängstliche Mädchen? Ich glaube, wir sollten Psyche mehr Eigeninitiative geben. Ich sage nicht, dass sie keine Hilfe bekommen sollte, aber mutiger und zielstrebiger kann sie schon sein!
Venus, nicht begeistert über die Erfolge Psyches, stellt dieser eine letzte Aufgabe: Sie soll in die Unterwelt zu Proserpina, der Gattin des Gottes der Unterwelt, und diese bitten, Psyche für Venus ein bisschen ihrer Schönheit in einer Büchse mitzugeben. Psyche glaubt, nur durch ihren Tod in die Unterwelt zu gelangen und will sich von einem Turm stürzen. Der Turm hält sie davon ab und erzählt ihr, wie sie auch ohne zu sterben in die Unterwelt und dort bis zu Proserpina gelangen kann. Und wieder versucht Psyche, sich umzubringen. Das wird langsam ziemlich vorhersehbar, auch dass ihr wieder jemand zu Hilfe kommt. Es wird Zeit, dass eine durch die Schicksalswirren emanzipierte Psyche Eigeninitiative entwickelt!
Psyche macht alles so, wie der Turm es ihr erzählte, holt sich Schönheit von Proserpina und macht sich auf den Rückweg. Dann jedoch öffnet sie die Büchse, um etwas von der Schönheit für sich selbst zu behalten. Daraufhin fällt sie in einen tiefen Schlaf. Erneut wird Psyche der Leserin unsympathisch. Wenn sie so schön ist, dass sie angebetet wird, warum sollte sie dann so eitel sein, noch mehr Schönheit anzustreben? Als ich das las schüttelte ich nur den Kopf!
Amor, der sich unterdessen von seinen Verbrennungen erholt hat, vermisst Psyche und flieht aus seinem Gefängnis. Er findet ihren schlafenden Körper, weckt sie auf und sagt, sie solle ihre Aufgabe zu Ende bringen, während er sich um den Rest kümmere: Er fliegt zum Göttervater, der, nachdem Amor ihm sein Anliegen vorgetragen hat, Psyche unsterblich macht und sie rechtmäßig mit Amor vermählt. Nachdem Amor sich erst zurückzieht, wird er am Ende zum großen Helden. Ich stellte mir beim Lesen die Frage, warum Amor nicht von Anfang an den Göttervater um Hilfe bat. Warum hat er Psyche erst versteckt? Psyche sollte am Ende mehr Anteil an dem guten Ausgang ihrer misslichen Lage haben. Nachdem sie sich die ganze Zeit helfen ließ, könnte sie nun doch selbst noch eine heldenhafte Tat vollbringen.

Herr Apuleius, wie bereits gesagt, gefällt mir Ihr Manuskript im Grunde recht gut. Ihr Schreibstil ist durch Ihren unzeitgemäßen Sprachgebrauch etwas gewöhnungsbedürftig, liest sich aber trotzdem flüssig. Auch schaffen Sie es, Spannung aufzubauen. Doch glaube ich nicht, dass in der heutigen Zeit ein Buch mit solch einem Ende gedruckt werden darf. Das vermittelt den jungen Leserinnen doch einen völlig falschen Eindruck. Nachdem die Frauen jahrelang für Gleichberechtigung gekämpft haben, schreiben Sie nun ein Ende, bei dem das Mädchen eigentlich nur weint und sich umbringen möchte und letztendlich ihr Mann dafür sorgt, dass alles gut wird. Wir sollten uns ernsthaft Gedanken darüber machen, wie man die Frauen in Ihrem Märchen besser darstellen kann. Zuweilen sind diese viel zu emotional, willensschwach und böse, während Amor die Geschichte als großer Held beendet.

Haben Sie aus unserem Verlagsprogramm die Geschichten „Medea“ von Euripides und „Antigone“ von Sophokles gelesen? Wenn ja, dann wissen Sie, dass Medea, von ihrem Mann verlassen und verbannt, zwar letztendlich aus Rache die neue Frau ihres Mannes und deren Vater tötet und ihre eigenen Söhne umbringt, aber immerhin ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Sie verlässt sich nicht darauf, dass ein Mann ihr zu Hilfe eilt. Antigone indes, die für ihre Überzeugungen gegen das Gesetz verstößt und sogar die Todesstrafe dafür in Kauf nimmt, tötet sich selbst, was in diesem Falle auf ihren starken Willen und ihre Kraft schließen lässt und nicht wie bei Ihrer Psyche auf Feigheit.
Ich möchte Ihnen auch ans Herz legen, „Lysistrate“ von Aristophanes zu lesen. Eine Geschichte, in der die Frauen Herr über die Männer werden - indem sie ihnen den Beischlaf verwehren.

Verstehen Sie, worauf ich hinaus möchte? Psyche muss unbedingt eigenständiger werden. Ich würde mich freuen, mich einmal persönlich mit Ihnen treffen und meine Anmerkungen besprechen zu können. Ich bin mir sicher, dass wir aus dem Märchen von Amor und Psyche noch einiges herausholen können.

Mit freundlichen Grüßen,

Alicia Schweizer

Lea Steimle, 2013

Vorgestellt von Anna Wahlbrink

Inhalt:

Psyche ist eine so große Schönheit, dass die Menschen aufhören Venus anzubeten. Venus ist drauf so erzürnt, dass sie Psyche schaden möchte, indem sie einen Dämon heiratet. Amor, Venus Sohn, jedoch hat sich in Psyche verliebt und bringt sie in ein Schloss. Nachts legt er sich zu ihr ins Bett, doch tagsüber ist Psyche so einsam, sodass er ihr gewährt ihre Schwestern einzuladen. Ihre Schwestern jedoch, die erst sehr glücklich waren, dass Psyche noch lebt, sind schnell vom Neid zerfressen. Sie reden Psyche ein, dass ihr Mann ein Monster sein muss, da er sich ihr ja nie zeigt. So wartete Psyche eines Nachts, mit einer Lampe und einem Messer auf Amor. Durch ihren Betrug und der ungewollten Verletzung verlässt Amor Psyche. Diese macht sich daraufhin auf die Suche nach ihren Mann und muss sich durch Venus Prüfungen kämpfen, die nur ihren Tod herausbringen sollen. Doch durch magische Hilfe übersteht Psyche alle Prüfungen. Sie fällt aber in einen totenähnlichen Schlaf als sie die Büchse öffnet, die sie nie hätte öffnen dürfen. Amor schafft es aber seine geliebte Psyche zu retten und bringt sie zu Jupiter. Der vermählt die beiden und macht Psyche unsterblich. Bald darauf gebar Psyche ihre Tochter >Lust<.

Rezension:

Was soll ich sagen, es ist einfach ein schönes Märchen. Erstmals lässt es sich wirklich sehr schön lesen und ich hatte von Anfang an keine großen Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Psyche ist schon ein sehr Naiv, doch sie ist einfach ein lieber Mensch, die einfach alles für ihre Liebe macht. Sie erfüllt ein bisschen das Klischee von Menschen. Jemand sag, dass sie die Büchse nicht öffnen darf und natürlich öffnet sie die Büchse und es nicht das erst mal, dass ihr das passierte. Aber es ist aber auch verdammt verlockend zu wissen, was so verboten ist. Die menschliche Neugier, die schon bei Adam und Eva zu finden ist. Die restlichen Charaktere sind aber sehr schön Gestaltet, wenn auch genauso Klischeehaft (in der heutigen Zeit), was es umso einfacher gemacht hat, die Geschichte so gut lesen zu können.

Interessant ist auch die Tochter, die aus Amor (der für Liebe steht) und Psyche (bedeutet Seele) entstanden ist und Valuptas („Lust“, „Genuss“ oder „Wollust“). In der Antike ist sie die Personifikation der Lebenslust. Hier im christlichen Raum gilt sie als Wollust als eine der sieben Todsünden. Hier zeigt sich das ich es sehr spannend fand, mich noch weiter mit der Geschichte auseinander zu setzen und zu recherchieren.

Fazit:

Letzten Endes ist es rundum ein sehr schönes Märchen, mit einem sehr harmonischen Happy – End. Obwohl ich der Meinung bin, dass das Ende vielleicht doch etwas zu harmonisch war. Alle leben glücklich (was schon vollkommen super ist) und anscheint hat sogar Venus ihre Rache vergessen und tanzt auf der Feier. Naja vielleicht unterscheidet das die Götter halt von uns Menschen.

-Anna Wahlbrink, 2018

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