Pearl S. Buck: Die springende Flut

Vorgestellt von Cosmica Falldorf


Das Buch handelt von einer Naturkatastrophe in Japan. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht zweier befreundeter Jungen. Der eine ist Kino, ein Bauernjunge. Der andere ist Jiya aus einem Fischerdorf, der seine Familie bei einem Tsunami verliert, später Freundschaft und Liebe findet und seine Angst überwindet um sein Leben ohne Furcht vor dem Unbekannten zu führen.

Angst spielt in dieser Erzählung eine wichtige Rolle. Die Menschen die am Meer wohnen haben keine Fenster die zum Meer hinausgehen. Ihre Furcht scheint zu groß zu sein, als das sie es aushalten könnten, die Gefahr immer vor Augen zu haben. Doch der Junge Jiya baut, nachdem er eine Frau fürs Leben gefunden hat, sein Haus genau an dem Strand, an dem einst auch seine Eltern gelebt haben und lässt eines seiner Fenster zum Meer zeigen.

Die Autorin Pearl S. Buck verwendet in ihrer Geschichte viele Metaphern und Sprachbilder. Diese machen die Beschreibung über den Tsunami oder wie es im Text heißt: “Die großen Woge“, sehr viel Lebhafter. Sie verwendet zum Beispiel die Worte: „Sie wurde höher und höher und streckte ihre hände und klauen aus“ und „Die Luft war von Brüllen und Toben erfüllt“. Auch wenn diese Geschichte viel Trauer und Leid enthält, ist sie auch voller Hoffnung der Zukunft gegenüber. Sie zeigt uns, das Katastrophen Leben zerstören und doch auch stärke hervorbringen können. Denn obwohl Jiya seine Familie verliert, findet er letztlich sein Glück und lernt aus den Fehlern der Vergangenheit.


Quelle:

Die Springende Flut; Pearl S. Buck; Rowohlt Verlag 1983; 9783552005044

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