Agatha Christie: Zeugin der Anklage

Vorgestellt von Cosmica Falldorf
»Nein «, rief sie, »das wird nicht geschehen. Ich werde nicht wegen Beihilfe angeklagt. Auch nicht wegen Meineides. Ich werde des Mordes angeklagt (…), des Mordes an dem einzigen Manne, den ich je geliebt habe«
- Seite 126/1271

Leonard Vole ist ein junger verheirateter Mann, der des Mordes an einer älteren Dame angeklagt wird. Seine Frau Romaine Vole arbeitet mit der Anklage zusammen und sagt gegen ihn aus. Während der Befragungen deckt der Anwalt von Leonard viele Lügen von Romaine auf und bringt sie dazu ihre Aussagen am Ende doch noch zu ändern. Der Angeklagte wird von der Jury freigesprochen.

»Und sie wussten, dass er unschuldig war. Ich verstehe schon.«
»Aber sie verstehen mich noch ganz und gar nicht, Sir Wilfrid. Ich wusste, das er schuldig war…«
- Seite 1231

Nach dem Freispruch ihres Mannes, an dem sie durch ihre Lügen nicht unschuldig war, erfährt sie das der Mann, den sie über alles geliebt hat und für den sie die Verhandlung sabotiert und die Anklage manipuliert hatte, eine andere liebt. Sehr wütend nimmt sie ein Messer und tötet ihn noch im Gerichtssaal.

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang noch nicht so besonders überzeugt von dem Buch war. Aber das falsche Spiel und die manipulative Art von Romaine sind wirklich mit Interesse zu beobachten.


Quelle:
  1. Agatha Christie- Zeugin der Anklage; Im Bertelsmann Lesering - Kleine Lesering Bibliothek Bd. 41
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